Schamanisches Coaching

Das schamanische Coaching setzt sich also aus  Elementen der  tiefenpsycholgischen Analyse, traditioneller schamanischer Heilpraktiken, (ich arbeite hier bevorzugt  mit den Transformationstechniken des Inka-Wayra Schamanismus aus Peru), Medialität und nicht zuletzt mit meiner weiblichen Intuition zusammen.

Was ist der tiefenpsycholgische Ansatz nach Dipl.-Päd. Andreas Winter?

„Das Leben beginnt mit der Zeugung – nicht mit der Geburt. Bereits im Mutterleib ist der Embryo in der Lage, Emotionen und Eindrücke in seinem Gehirn abzuspeichern. Durch die Nabelschnur bekommt das Baby eine Menge Neurotransmitter – jene chemischen Botenstoffe, welche Gefühle erzeugen –  des mütterlichen Blutes mit.

Und nun kommt die Besonderheit: Rund drei Jahre lang haben wir kein entwickeltes Zeitempfinden, Erlebnisse und Eindrücke werden als absolut und ewig abgespeichert. Erlebt ein Baby etwa eine besonders belastende Geburt mit Sauerstoffmangel im Geburtskanal, so besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch auch Jahre später noch bei Enge in Dunkelheit ein Angstgefühl bekommt, etwa bei engen, schlecht beleuchteten Fahrstühlen.

Somit lässt sich fast jede stressbedingte chronische Krankheit, psychische Störung oder Verhaltensauffälligkeit auf frühkindliche Eindrücke zurückführen. Diese Ursache bewusst zu machen und anschließend mit der Reife des Erwachsenen neu erleben zu lassen, verändert sein Gefühl bei künftigen Situationen – die Stressreaktion bleibt aus.“

Was ist Schamanismus?

Der Schamane geht davon aus, dass Körper-Geist und Seele eine Einheit bilden und ein harmonisches Gleichgewicht bilden. Somit ist Krankheit oder ein Symptom ein Wegweiser, dass etwas in diesem System in Ungleichgewicht geraten ist. Der Schamane stellt das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele wieder her. Die Ursachen für Krankheiten werden auch hier im Bereich des Unterbewusstseins/des Unbewussten erfasst und durch bestimmten Techniken ins Bewusstsein gebracht, d.h. was vorher unbewusst war, wird uns immer mehr bewusst und kann so erkannt und verändert werden. Der Schamanismus ist einer der ältesten Heilmethoden und ist seit 1980 von der WHO in der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen anerkannt.

 

Was ist Inka-Wayra Schamanismus?

Vor tausenden von Jahren entwickelten die Q’ero Indianer, Vorfahren des Inka-Volkes, kraftvolle Einweihungs- und energetische Transformationstechniken. Deren Heiler, die Paqos, bezeichnen sich selbst als mystische Priester und sind im Grunde eine ganz besondere Art von Schamanen, denn ihre Aufgaben sind neben Heilen auch die Kommunikation mit Geisterwesen und die Visionssuche. Zudem sind sie für den Erhalt der Traditionen und Riten verantwortlich. Die Inka kennen keine Schrift und daher gibt es auch keine schriftlichen Überlieferungen. Trotzdem ist ihr spirituelles Wissen erhalten geblieben, da dieses über Generationen mündlich überliefert wurde.